Statement
Ich beschäftige mich in meiner Arbeit mit dem, was bleibt, wenn Zeit Spuren hinterlässt. Mein Blick gilt den Veränderungen von Oberflächen, Strukturen und Fragmenten, geformt durch Umwelteinflüsse und geprägt von ihrer eigenen Geschichte.
Aus diesen Eindrücken gestalte ich Bilder, in denen sich Vergängliches verwandelt und neue Bedeutungen entstehen. Ich nehme Fragmente auf, löse sie aus ihrem ursprünglichen Kontext und führe sie in eine neue Form. Der Weg zum Bild ist für mich ein bewusster Prozess, der Planung und Intuition miteinander verbindet. Kunst wird dabei zu einem Raum des Entdeckens und Innehaltens, in dem Gewohntes und Unscheinbares neu sichtbar werden.
Meine Arbeiten sind eine Einladung, auch einfache Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten und unseren Blick auf die Welt zu schärfen und Zusammenhänge besser zu verstehen. Sie greifen den Kreislauf von Werden und Vergehen auf und lassen offen, was daraus entstehen kann.
